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Die wahre Geschichte der AGATHA CHRISTIE

Ein Goldfisch, zwei Detektive, ein Monolog

Agatha Christie (15.09.1890 bis 12.01.1976) ist mit über 2 Milliarden verkauften Büchern die erfolgreichste Autorin der Literaturgeschichte. Über ihre Biographie ist Äußerliches bekannt. Wer sie als Frau wirklich war, bleibt bis heute rätselhaft. Kindheit und Jugend sind ein Warten und Lauschen: auf den Postboten, nächtlich im Treppenhaus an der Tür der Mutter, ob diese noch atmet…Warten, ob der Vater kommt, warten auf den Verlobten Archibald, der im 1.Weltkrieg in Frankreich an der Front kämpft, warten auf ihn als Ehemann, der in London arbeitet, während sie in dem gemeinsamen Haus auf dem Lande schreibt. Seine Ankündigung, sich von ihr trennen zu wollen, zerstört ihren gesamten, diszipliniert im Gleichgewicht gehaltenen Lebensentwurf mit einem Schlage. Sie beschließt … zu morden.

Solospiel, ca. 70min, von und mit Sibylle Maria Dordel

Ein mutiges Unterfangen, sich an die Biographie einer weltweit bekannten Person zu wagen und: Kompliment!, Sie führen den Zuschauer vom klischeebehafteten Bild der berühmten Kriminalautorin weg zu der Psyche einer verzweifelten Frau. Ein beeindruckender Abend.

(Gästebucheintrag)

Es ist Ihnen phantastisch gelungen, sich in das Gefühlsleben einer Agatha Christie hineinzuversetzen. Unsichtbar-sichtbar Monsieur Poirot an Ihrer Seite als ihr treuer Romanheld, welch raffinierter dramaturgischer Kniff, der bei aller Tragik für eine liebenswerte Leichtigkeit sorgte.

(Gästebucheintrag)

Walzer in der Nacht – Camille Claudel – Bildhauerin und Frau

Solo-Spiel von und mit Sibylle Maria Dordel

Camille Claudel, untrennbar mit dem Namen Rodins verbunden, dessen Schülerin und Geliebte sie 13 Jahre lang war. Wäre sie heute DIE Camille gewesen, wenn es IHN nicht gegeben hätte? Warum musste sie 30 Jahre ihres Lebens in der geschlossenen Anstalt von Montdevergues verbringen? War es ein individuelles psychiatrisches Problem oder eher das Problem einer engstirnigen patriarchalischen Gesellschaft, die ungewöhnliche, kreative Frauen nicht dulden konnte??

Regie: Dagmar Thole

Atemlose Stille im Cultimo. Kein Räuspern, keine Geräusche waren zu vernehmen. Ergriffen verfolgten die Zuschauer das Leben der Camille Claudel … Schauspielerin Sibylle M. Dordel zog die Gäste sofort in ihren Bann, nahm sie mit in die Nervenheilanstalt … Im Leinenkleid steht Dordel barfuß auf der schlichten Bühne, zeigt die ganze Empfindsamkeit und Verletzlichkeit der Künstlerin, ihre Sehnsüchte und Träume … Stille herrschte im Cultimo noch, als Dordel ihr Spiel längst beendet hatte.

(Kuhstedter Moor, Rothenburg/Wümme)

Sibylle Dordel riss mit ihrem Auftritt das Publikum zu Beifallssturm und Bravorufen hin … Mit großer Hingabe spie(g)elte Sibylle Dordel die Zerrissenheit ihrer Protagonistin zwischen Genie und Paranoia, brach 70 Jahre nach Claudels Tode eine Lanze für sie … Ihre Bewegungen sind fahrig, der Blick wirr, die Haare zerzaust. Aus dem Off ertönt eine männliche Stimme, die über die Patientin mit der Nummer 2307 spricht … Grandios, wie die Schauspielerin aus der Perspektive der psychisch kranken Camille die unterschiedlichen Facetten der großen Künstlerin zeigt …

(Lingen, Neue Osnabrücker Zeitung)

Sie braucht kaum Requisiten: zwei Holzkisten, ein Stuhl und weiße Tücher über Gestellen genügen. Mit ihren Worten und dem Spiel erinnert Sibylle Dordel nicht nur an die historische Figur, für den Abend ist sie Camille Claudel. Wenn sie die Episoden aus dem tragischen Leben der Künstlerin erzählt und spielt, erlebt man die Szenen beinahe körperlich mit…

(Ritzerau, Ratzeburger Zeitung)

… Subtil inszeniert und superbe gespielt; eine beeindruckende, Beklemmung hinterlassende schauspielerische Leistung von Dordel … 70 Minuten lang kein Hüsteln, kein Scharren. Sogar noch, als am Ende das Licht auf der Bühne ausging und alles im Dunkel lag, schwieg das Publikum eine lange Minute, eine gefühlte Ewigkeit …

(Burgwedel, Hannoversche Allgemeine Zeitung)

Ich bin eine Taube, die auf einem Vulkan tanzt – Frida Kahlo

Adela Formoso de Obregón hat ihn, den heimlichen Altar, im heimlichen Hinterzimmer. Einen Altar für Frida, ihre Gefährtin von damals, Frida, deren Schmerz sie fortküssen wollen würde, bis sie an ihrer Seele ist … Frida ist tot, Frida ist lebendig. Frida darf lebendig werden, weil es Rosita gibt, das Mädchen aus der Tanzbar. Sie sieht Frida ähnlich, hat fast so schönes Haar wie sie …

Text und Spiel: Sibylle Maria Dordel
Tanz und Spiel: Mai Phuong Tran
Regie: Julia Vohl

Sibylle Maria Dordel beherrscht die Bühne mit einer faszinierenden Präsenz … Die ganze Not und Verzweiflung der Frida Kahlo, die zeitlebens keine Kinder mehr bekommen wird, wird deutlich, als Phuong Mai Tran in einer verstörenden Choreographie die Gliedmaßen einer in Einzelteile zerlegten Puppe unter Ihre Röcke schiebt.

(Paderborner Zeitung)

Die Zuschauer atmen schwer und erleben Szene für Szene tiefere Einblicke in das Leben und Werden dieser außergewöhnlichen Frau … Sibylle Dordel schlüpft in männliches outfit, ausdrucksstark entwickelt sie die Mann-Frau-Beziehung …Die Tänzerin ist bezahlt und fortgeschickt, einsam bleibt Adela, selbdritt in mexikanisches Drapeau gehüllt. „Todos me dicen Llorona“ … Man nennt mich die Tränenfrau… Die Besucher verharren ergriffen, dann gibt es viel Applaus.

(Neue Westfälische Zeitung)

War es so, Monsieur Chopin …?

Szenische Lesung und Konzert

Sind Sie Pole oder Franzose, Monsieur Chopin?
Geboren und aufgewachsen sind Sie in Polen, aber erwachsen wurden Sie in Frankreich, wo Ihr Vater geboren wurde und seine Wurzeln hatte.

Waren Sie ein Kämpfer oder ein begabter … Beau?
Statt für das Vaterland in den Krieg zu ziehen, trieb es Sie in die Pariser Salons, wo Ihnen die Marquisen und Fürstinnen zu Füßen lagen, genossen Sie genau in diesen Jahren wie ein Süchtiger das mondäne Pariser Leben. Oder war dieses Verhalten eine Droge gegen den Schmerz? Gegen die ohnmächtige Wut, nicht Soldat werden zu können?

War es seine Sehnsucht nach Polen? – War es die Sehnsucht nach Liebe? – Welche Sehnsucht diktierte dem jungen, immer blassen Mann Töne in die schönen Hände – Töne, die aus einem geheimen Zimmer unserer eigenen Seele zu kommen scheinen und uns daher so anrühren?

Text und Wort: Sibylle Maria Dordel | également en version française
Klavierpart: Artur Pacewicz (www.panufniktrio.com)
Regie: Dagmar Thole

Musik: Ballade g-moll, op.23, Walzer As-Dur, op. 69, Largo, Es-Dur, Prélude A-Dur, Nr. 7, Walzer, cis-moll , Polonaise As-Dur, op.53 , Nocturne, c-moll, op.48, Klavierkonzert e-moll, 1. Satz

Ein Lebensbild Chopins und ein Höhepunkt der Musik
Der Rezitatorin Sibylle Dordel gelang es mit ihrer geschickten Zusammenfassung von biografischen und anekdotischen Details, die musikalischen Stimmungslagen zu einem Lebenslauf zu verschmelzen.

(Badische Zeitung)

Gefühl und Sehnsucht
Das Publikum hält andächtige Stille. Der Zweiklang aus Musik und gesprochenem Wort mit Sibylle Dordel und Artur Pacewicz am Klavier hat das Publikum beim Frédéric-Chopin-Abend im Kulturzentrum sichtlich ergriffen.

(HAZ – Hannoversche Allgemeine Zeitung)

Ach, … Clara!

Szenische Lesung und Konzert oder als Ein-Frau-Stück mit Musik

Was für ein Mensch war diese Clara Schumann, von der Goethe sagte, als er ihr Klavierspiel hörte, sie habe “… Kraft für sechs Knaben!” Damals war sie11 Jahre alt.

Fünfzehn Jahre später hat sie 10 Schwangerschaften hinter sich, hat einen zunächst zärtlichen, aufregenden und leidenschaftlichen, dann anstrengenden und kranken Mann. Als er stirbt, ist sie eine ernste, schöne Frau Mitte dreißig. Um die Kinder und sich ernähren zu können, darf, kann, MUSS sie ihre mühsam zurückgehaltene Schaffenslust als Pianistin voll ausleben. Ihre Energie ist beängstigend und gnadenlos. Und dann gibt es inmitten des inneren und äußeren Chaos’ noch den jungen Brahms …

Text und Wort: Sibylle Maria Dordel | également en version française
Klavierpart: Marina Baranova (www.marina-baranova.com) oder Elena Kolesnitschenko
Regie: Dagmar Thole

Musik: Sonate fis-moll, Introduzione, Etuden 1, 2, 3, 6, 10, Faschingsschwank, Aria aus der Klaviersonate fis-moll, Erinnerungen

Gästebuch-Einträge

Sie haben uns auf allen Ebenen Clara Schumann ins Herz gespielt. Danke dafür und auch an Marina Baranova: Clara hätte Schumann nicht besser interpretieren können.

Szenisch und musikalisch: berührend, bereichernd, spannend , informativ und … schön!!

Vielen Dank für den wirklich gelungenen Abend … und die tolle Stimme.

Merci beaucoup pour ces moments délicieux. J’ai été très émue par votre interprétation et de votre voix si agréable.

Magnifique évocation d’un destin d’artiste anéanti par son destin de femme méprisée dans sa féminité même.

Beaucoup d’émotion, de tendresse de dureté aussi. Merci infiniment pour nous avoir fait découvrir un peu mieux la famille Schumann.

Lieben Sie … Liszt?

Szenische Lesung und Konzert

Franz Liszt (1811-1866), Pianist, Komponist, Dirigent. Franz Liszt, der Ruhelose, der Frauenheld, der Abbé. Eine schillernde Persönlichkeit, ein Klavievirtuose ohnegleichen, dessen Spiel Ohnmachtsanfälle bei den Frauen auslöste. Aus der Vielfalt seiner Werke werden an diesem Abend diverse Preziosen zu hören sein.

„Wir sind ein kleiner Kreis, aber musikalisch bildungsgewillt. Einmal im Quartal gehen wir in ein Konzert. Wir bereiten uns vor. Auf das Werk und seinen Komponisten … Heute Abend: Liszt!“
Mit diesen Worten beginnt der Liszt-Abend mit Marc Pierre Toth und Sibylle Maria Dordel.

Text und Wort: Sibylle Maria Dordel
Am Flügel: Marc Pierre Toth (www.marctoth.com)
Regie: Dagmar Thole

Musik: Harmonie du Soir, Consolation 1, 2, 3, Fantaisie sur le motif de „Norma“, Chapelle de Guillaume Tell, Ankunft bei den schwarzen Schwänen, Isoldes Liebestod, Funérailles u.a.

Gästebuch-Einträge

Die Vor-Freude auf diesen Abend war schon schön, das Erleben der Texte und der Musik ist begeisternd.

… es war eines der besten Konzerte in diesem konzerterprobten Haus …

Es könnte nicht gelungener sein.

Man verlässt das Theater ermutigt, erheitert und gestärkt. Großartig!

Brief einer Unbekannten« – Die Geschichte einer Liebe

kleines literarisches Schauspiel nach einer Erzählung von Stefan Zweig

Der Romanschriftsteller R. erhält einen Brief von einer ihm unbekannten Frau.
Sie sind sich begegnet, als sie noch Kind war, dann ein junges Mädchen und Jahre später eine erwachsene Frau.
Er erinnert sich an keine dieser Begegnungen, aus der auch ein Kind entsteht.
Sie hütet das Geheimnis ihrer Liebe und hofft ein jedes Mal brennender, er möge sie doch endlich erkennen. Als er den Brief ihres Lebens “… das das Deine war” in den Händen hält, spürt er “Erinnerungen des Gefühls” und erinnert sich doch nicht …

Der behutsam gekürzte Text der Erzählung, atmosphärisch gerahmt durch die Celloimprovisationen von Ellen Kienhorst, handelt von Verantwortung für das eigene Leben, von unerfüllter Sehnsucht und von der Suche nach Liebe.

Wort: Sibylle Maria Dordel | également en version française
Cello: Ellen Maria Kienhorst
Regie: Dagmar Thole

Gästebuch-Einträge

Selten habe ich so in einen Vortrag und ein Schicksal hineintauchen können wie heute. Natürlich ist es der hervorragende, psychologisch grandios gestaltete Text von Stefan Zweig. Aber es ist auch und vor allem Ihre wunderbare und wunderbar wandelbare Stimme, die einen auf die Reise schickt …

Eine solche Übereinstimmung und Einfühlsamkeit von Literatur und Musik ist selten. Es war eine tief beeindruckende Vorstellung.

Die Stille im Saal drückte unser aller Empfindung aus. Danke!

Es ist ein Traum, Ihnen beim Vortragen der Briefe zu folgen!

Wie ergriffen ich bin – aber nicht nur ich – das ganze Publikum!

Crème brûlée und scharfer Senf…

Texte von Dordel, Kästner, Tucholsky, Villon u.a.

Ein Tisch, zwei Stühle, vor einem Hotel. Eine Frau, allein, mit einem kleinen Koffer. Will sie verreisen? Hat sie ihren Mann verlassen? Auf was wartet sie? Jemand spielt auf dem Akkordeon … Ironisch, zärtlich, melancholisch, scharfsichtig und erfrischend unverblümt die Lyrik und Textpassagen, die Sibylle Maria Dordel scheinbar mühelos in stimmlicher und schauspielerischer Brillanz präsentiert.

Unterstützend, kontrastierend, ergänzend der musikalische Dialog mit dem gefühlvollen Akkordeonisten Thomas Denker, der mit gleicher Leichtigkeit seinem Instrument alle Facetten menschlicher Stimmungen entlockt.

Wort und Spiel: Sibylle Maria Dordel
Akkordeon und Gesang: Thomas Denker (www.triokaligari.de)
Regie: Dagmar Thole

Von den schönen und traurigen Dingen des Lebens – Sibylle Maria Dordel und Thomas Denker faszinierten im „Spieker“

… Hier prunkte und prangte eine Frau, die alle mitriss: Zunächst verkörperte Sibylle Maria Dordel eine verkümmerte ältliche Frau mit letzten, bleichen Lebensfunken unterm Kompotthut. Grau-beige, vom Gatten betrogen und verlassen, hat sie herzergreifend resigniert, ist jeglicher Lust und Zukunft abgeneigt. In ihren Texten – öfter auch in Gedichtform – blitzt immerhin dann und wann noch ein Fünkchen Erotik auf (zwei verliebte Schweine in Schweden). Auch lässt sie die Erinnerung an Tom in Göttingen leise lächeln. Nach der Pause dann die ganz große Überraschung: Die namenlose Frau kommt hereingestürmt in Rot und Schwarz, hautenges Kleid, high heels und – sehr sexy. Gab es im Trauer-Extrem noch kalten Tee, so sind jetzt die Champagnergläser gefüllt, war zunächst noch alles auf tiefe Falten, müde Ordnung, öde Anständigkeit reduziert, knallt nun das lustvolle, sinnliche Leben.

Sie räkelt und schlängelt sich, gibt intime Geheimnisse aus ihrer Liebe zu Tom dem Eisenkünstler (Ferrorist) frei, offenbart erotische Fantasien („Abends wenn ich schlafen geh, 14 Männer ich um mich seh …“), demonstriert mit eigenen Texten und im Sinne von Kästner und Villon, wie wandelbar ein Frauenschicksal sein kann. Grenzenloses Amüsement in der Zuschauerschaft, begeisterter Zwischenapplaus, ein französisch gesungenes „Alors, venez Milord“ … Da taut selbst der spröde Akkordeonist noch auf, lässt sich becircen, kann auch nicht mehr widerstehen. Ja, ein unwiderstehliches Angebot, sich auf eine nachdenkliche, melancholische, aber auch knackig lebenslustige, mit allen Wassern gewaschene Frau einzulassen. Stimme aus dem Publikum: „Die möchte ich gleich noch ’mal sehen.”

(Eckernförder Zeitung)

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